Classix (28.04.2009): Happy New Year…

…oder so ähnlich… :) Zumindest für mich beginnt in wenigen Minuten das nächste Jahr, auch wenn es eigentlich nur ein weiterer Tag ist… Doch diese oberflächliche Btetrachtungsweise hilft nicht. Es ist so wie jedes Jahr, allein aber nicht vergessen und doch hängt über mir das Beil des Alters und pendelt ohne Unterlass munter weiter. Und es liegt nicht an meiner hohen Statur, dass es mir so nah vorkommt :)

Eigentlich wollte ich meinen Blog schon am Sonntag starten, aber verschiedene Denkansätze wie “Was soll ich überhaupt mit einem Blog”, “Liest eh keiner…”, “Wie schreibt man dort am besten?” und natürlich einige zeitliche Differenzen haben es leider hinausgezögert.

Was denkt der alte Mann an seinem letzten Tag? Dass er ein schönes Leben gehabt hat? Dass er zu wenig erreicht hat? Wieso denke ich jetzt schon so? Ich meine, klar müssen manche Leute früh erwachsen werden und fühlen sich dann älter, aber dennoch habe auch ich meine kindliche Ausgewogenheit behalten und musste zwar früh erwachsen werden und es auch immer noch sein, aber nicht so alt, wie ich mich an manchen Tagen fühle… Aber genug davon, ein Blog sollte ja nicht nur zum rumweinen sein ;)

Ein anderer Grund, warum ich bereits Sonntag anfangen wollte hier zu schreiben, ist der Traum den ich in der vorhergehenden Nacht hatte. Mein Blog ist schließlich mehr Tagebuch als Review- oder Bewertungsraum und deshalb schreibe ich hier, dass es merkwürdig war, dass ich ohne Anlass vom ersten besten Freund meines Lebens geträumt habe, den ich seit Jahrzehnten nicht gesehen oder gehört habe. Damals in der Grundschule waren Christian und ich einfach unzertrennlich, aber selbst da habe ich nie von ihm geträumt (Eher von den Mädels aus der Klasse geträumt (Nicht in sexueller Hinsicht, so frühreif war ich dann doch nicht ^^)) und doch war es sehr intensiv. Wir zogen quer durch die Weltgeschichte. Wie in einem Film, sprang die Szenerie und wir erlebten minde rinteressante Abenteuer, meist Episoden aus der Vergangenheit auch wenn wir beide ein höheres Alter hatten als damals. Das faszinierende war das Ende, denn wir schienen wieder 12 zu sein und standen uns gegenüber. Ich musste gehen, so wie damals, er sagte, dass ich bleiben soll. Zu diesem Zeitpunkt wusste ich, wie mein Leben heute aussieht und verlaufen ist und er sagte: “Geh’ nicht, es wird schlimm!” und ich entgegnete: “Ich muss gehen” und ich hatte Tränen in den Augen “sonst wird es noch viel schlimmer…” Er drehte sich um und ging und ich schaute hinterher, bevor ich aufgewacht bin. In diesem Moment meinte ich wahrscheinlich unterbwusst schlimmer für ihn weil ich ein nervenaufreibender Mensch sein kann, aber offenherzig habe ich damit wohl mein Schicksal akzeptiert und eingesehen, dass, auch wenn es schrecklich für viele (mich eingeshclossen) erscheint, es auch viel schlimmer hätte sein können, egal wie Irreal das manchmal aussehen mag… Die Akzeptanz habe ich schon lange, aber das bewusste Aussprechen, auch wenn es nur in einem Traum war, war nicht leicht, besonders ihm gegenüber mit Tränen in den Augen. Die Chance ist zum Glück sehr gering, dass der herr das hier mal lesen wird zum Glück ;)

Abschließend für diesen Eintrag bleibt noch zu sagen, dass ich mit den Büchern nicht wirklich vorangekommen bin, waren einige aufreibende Tage, aber sobald mein Rechner nach seiner erneuten Neuaufsetzung wieder Word aufweist, wird es die Tage sicherlich auch wieder weiter gehen.

An alle, die das lesen: Passt auf euch auf und vergesst nicht zu gratulieren und an eine gewisse Person aus einem fernen Land aus dem ein berühmter löchriger Käse kommt: Ich hab dich trotzdem lieb, auch wenn du mir nichts schenkst, vergiss das nie… Das einzige, was wichtig ist, ist dass wir Freunde sind :)

Der Tor ist der, der anderen folgt, nicht der, der Torhaft träumt…

So long,
thx 4 attention,
stay cute,

matt

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