Classix (26.07.2009): fields of gold

Puh, lang lang ist’s her :) Und kaum habe ich angefangen, hab’ ich auch schon wieder vergessen, was meine ursprüngliche Veranlassung war, welchen schrägen Vorgang ich auf virtuelles Papier bannen wollte…

Auch wenn ich meine verschleppte Bronchitis noch etwas in meinen Innereien spüre und mein Vorrat an Ibuprofen auch zu einer beängstigenden Größe geschrumpft ist, so wollte ich doch meinen Blog nicht ganz in Vergessenheit geraten lassen, da ja doch ab und an Leute hier vorbeischauen…

Wir sind doch wahrlich gesegnet in unserer digitalen Zeit. Die kleinsten Registrationen auf banalsten Seiten erfordern einen eingescannten Perso, Skype-Telefonie über W-LAN ist ein Krampf und jeder noch so primitive Chatraum hat eine 60%ige Chance dass man mit einem fetten, alten Trottel als nettes Mädel anschreibt. Und das ist nur die primitive Oberfläche. Und was soll’s… Ausweise können gefälscht, W-LAN mit einem kabel ersetzt und notgeile Böcke kastriert werden… In einer Traumwelt… Und zwischen all den Problemen des täglichen Alltags dümpeln noch die weitaus größeren Probleme der realen Bekannten und Freunde, die ja meist keine fakigen Leute sind.

…Und der innere Kampf, endlich weiter zu schreiben…

Was bleibt sonst noch zwischen schläfrig machenden Anti-Depressiva, stundenlangen Telefonaten und philosophisch anmutenden gesprächen mit der großmutter, die meist mit den Worten enden “Wir hatten damals nichts” und “Wir wollen nur dein Bestes…”? Sledge Hammer und Dragonball Z, ja… aber auch das geht irgendwann zuende… Und dann sucht man sich etwas neues und prügelt sich zu dem nächsten Lebensabschnitt, der die Leere vielleicht etwas mehr ausfüllt…
Das klingt selbst banal nebenher geschrieben noch depremierend…

Noch etwas fröhliches? Hm… Nope, diesmal nix für euch… nächstes mal wieder :)

Die Verbindung zur Realität kann niemals zerreißen, solange man sich noch an sich selbst klammern kann, wir bleiben in einem kleinen, feinen kreis, versuchen uns über alles zu freuen und feiern unsere kleinsten Erfolge. So wie meine Freundin lächelt, wenn ihre Tochter lieb ist, so wie mein bester Freund über das geschriebene “Ich Liebe Dich” seiner Freundin lächelt und so wie meine beste Freundin über die vorsichtigen Gehversuche ihrer Patienten lächelt, so haben wir doch alle etwas, was uns vorwärts sehen lässt. Mal größer… mal kleiner… Nie einfach so da… Aber doch immer präsent.

Und falls Adi das liest: Du fehlst mir, lass mal wieder von dir hören ;)

So long,
thx 4 attention,
stay cute,

matt

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