Classix (21.05.2009): boys don’t cry

…Grund genug gibt es aber oft genug… Sei es das glückliche Weinen, weil etwas richtig gut geklappt hat… das verzweifelte weil eben nicht… oder das berührte Weinen… Und zwischen all den Grauzonen gibt es so viele Gründe, zumindest innerlich zu weinen… Der Grand Prix de Eurovision oder wie er sich schimpft, war mehr zum weinen als zum lachen zum Beispiel. Ist es so leicht geworden, das Event zu kaufen? Ich bin wirklich froh, dass ich nur das Ende gesehen habe… Dass die Ostblöcke sich gegenseitig die Punkte zuschustern ist nichts neues, aber so viele Punkte an das mit schlechteste Lied zu vergeben… Das der nicht mal überrascht war, bestärkt nur den Verdacht, dass es gekauft war. Ich meine, nichts gegen Norwegen, aber dieses schwache Lied, vorgetragen von einem geistig weggetretenem selbsternannten Schönling mit schiefer Stimme… Hell, das war fast so schlecht wie unser Beitrag… Was die nächste Frage aufwirft: Warum haben wir so viele Mitleidspunkte bekommen? Lag es an der Stripperin (EDELstripperin muss ich anfügen, auch wenn ich den Hype um diese Frau niemals verstehen werde, da ich mich überhaupt nicht von ihr angezogen fühle) oder müssen wir mehr Mitleid bekommen als wir verdienen? …Oder haben auch wir uns ein bissl eingekauft? ^^

Aber was ist der häufigste Grund, wenn Männer weinen außer wenn ihr favorisierter Fußballclub verliert oder eine Schramme im Auto ist? Natürlich wegen Frauen… Unser Fluch und Segen zugleich. Und passend zum Vatertag, der einzigen Huldigung an unser Geschlecht, das leider von zu vielen Alimentprellern und Kinderschlägern als Sauforgie zelebriert wird, sollten wir vielleicht etwas zu dem glorreichen weiblichen Geschlecht sagen, dass uns jetzt shcon so viele Jahre im Griff hat. Ich möchte mit einem Zitat von meinem besten Freund Pete beginnen, mit dem schon fast alles abgedeckt wird, was in diesem /rant behandelt werden könnte:

“Eines der liebste Gegenargument: Wir müssen dafür die Kinder bekommen… Ja und? Ihr wollt gleichgestellt sein, das heißt nun einmal auch die Pflichten zu übernehmen und im Grunde ist das ein Gegenargument gegen die Gleichberechtigung, die sie so vehement fordern. Wie soll man etwas gleich behandeln, was nicht gleich ist?
Wenn Gott gewollt hätte, dass beide Geschlechter gleiche Rechte haben, dann hätte er beiden multiple Orgasmen gegeben!”

Und ja, wenn ich nur von mir ausgehe, habe ich viele verschiedene Frauen in meinem Leben kennengelernt, aber kaum eine war eine, von der man behaupten könnte, dass sie soetwas wie eine perfekte Partie wäre. Die gab es auch, aber die waren natürlich vergeben *lach* Nein, worum es geht, ist die Verschiebung der Grenzen in eine negative Richtung. Früher waren wir die agressiven Säufer, die Sexbesessenen und schlecht behandelnden, aber (ob durch Emanzipation oder einen banalen Hilfeschrei lässt sich schwer sagen) ist das heute auf beiden Seiten gleich stark vertreten. Häusliche gealt von Frauen ausgehend ist nicht mehr selten, eine Vergewaltigung an einem Mann zwar noch ein amüsierender Gedanke aber durchaus öfter vorkommend. Und so bewegt sich der ruhige, ausgleichende Pol, der uns eigentlich von diesem ganzen Schwachsinn abhalten soll, einfach auf usner Niveau anstatt uns zu retten. Und den wenigen versprengten bleibt nicht mal mehr die Hoffnung, jemanden zu finden, den sie beschützen können, denn sowas wäre ja langweilig… Ein Zeithalter der Proleten und des Machthungers über alles und jeden… Ein Kampf um den Thron in dem es weder Rücksicht noch Verbündete gibt. Es ist schade, aber das ist eine immer häufiger zu machende Beobachtung. Und so bleiben einige weniger zurück als schwache Lichte im Dunkel und hoffen und beten für etwas anderes, was ihn herausholt. Doch selbst die werden in Versuchung geführt. Ein für mich sehr wichtiger Mensch ist in einer Beziehung mit eienr Frau, die ihn so oft wie Dreck behandelt, die ihn denunziert und seelisch in den Boden stampft um ihn auszulachen. Er ist ein Sinnbild für Nettigkeit und wird schamlos ausgenutzt, tut alles und lässt so gut wie alles mit sich machen weil… er sie liebt. Und sowas kann man nicht ausreden… Den wenigen gutherzigen begegnen nunmal sehr oft solche Menschen und wenn die es schaffen, dass man sie liebt, dann… verzweifelt man oder wird selbst so… Und natürlich versteckt man sich weiter vor allem und jedem und man mag hoffen auf eine Änderung, aber wenn dann mal die Chance auf eine Alternative kommt… dann muss man die Angst haben, dass es genauso eine unnahbare, agressive und angepasste geistige Schabracke ist, wie die meisten anderen… oder vergeben :P

Und zwischen all den Aussagen spiegelt sich nur eins klar hervor: Angst. Angst vor der Einsamkeit, Angst vor der Selbstaufgabe weil man nicht mehr kann, Angst vor dem Leben, das biologisch und kulturell zu einem gewissen teil einen partner voraussetzt. Und so bleibt uns nur das träumen und wir können nur hoffen, dass uns die falschen gleich auslachen, wenn sie uns kennenlernen, damit der Schmerz kurz und bündig ist und nicht lang und prägnant wenn wir uns ihnen erstmal verschrieben haben.

hasst mich für meine Meinung, streitet sie ab… Es bleibt bei euch… Aber am klügsten wäre es vielleicht… wenn ihr eure Welt vom Gegenteil überzeugen könnt. Stellt euch die Frage: Könnt ihr das wirklich? ;)

Verbleiben wir in usnerer Hoffnung… Alles wird besser irgendwann… Keiner weiß was kommt und irgendwann… mit Sicherheit… werden wir glücklich… und sei es nur für einen Moment… Für den Bruchteil des Falls in Umarmung zu verweilen… Mehr möchte kaum einer… Aber wenigstens das…

Eine shcöne Sauforgier für alle die sich dazu berufen fühlen, ein mildes nachdenken an alle anderen, einen wunderschönen Tag für Alle

So long,
thx 4 attention,
stay cute,

matt

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